EFH Unterstammheim

2001 - 2004 realisiert

 

Beat Zinsli mit Brunner Larocca Architekten, Winterthur

 

Das unter Denkmalschutz stehende Bauernhaus besteht aus vier Teilen: das um 1800 erstellte Wohnhaus mit dem dazugehörenden Ökonomieteil im Norden, der Wohnhauserweiterung von 1845 und der Erweiterung des Ökonomietraktes aus dem Jahr 1906. 

 

Der bestehende Wohnhausteil wurde sanft renoviert und mit zusätzlichen Nasszellen ergänzt. Der Anbau von 1845 wurde zu einem Wohn- / Essraum umgebaut. Durch die Freilegung der Dachschräge in diesem Bereich ist der Übergang vom Wohnhauses zum Anbau im Inneren ablesbar. 

 

Im Ökonomieteil wurde eine grosszügige Wohnung eingebaut. In der westlichen Erweiterung von 1906 befinden sich zwei Wohngeschosse mit drei Schlafzimmern im oberen Geschoss, die durch die interne Laube erschlossen sind, und einem Wohn- / Essraum mit angrenzendem separatem Zimmer im Erdgeschoss. Der Wohnraum verbindet die beiden in verschiedenen Zeitepochen entstandenen Ökonomieteile. Im ursprünglichen Teil aus der Zeit um 1800 ist der Raum überhöht. Dadurch wird die alte Scheune räumlich erlebbar. 

 

Die beiden Wohneinheiten sind auf den Wohngeschossen miteinander verbunden. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, sie in unabhängige Einheiten abzutrennen.

 

Projektierung und Ausführung wurde in enger und konstruktiver Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege realisiert.